Bereichsentwicklungsplanung

Aus SGK Berlin

Die Bereichsentwicklungsplanung enthält für räumlich abgegrenzte Teilgebiete der Bezirke (Mittelbereiche) differenzierte entwicklungsplanerische Aussagen über die angestrebte Nutzungsverteilung, über gestalterische Schutz- und Entwicklungsvorstellungen sowie über die Art und Priorität von vorgesehenen planerischen Maßnahmen. Bereichsentwicklungspläne werden aus dem Flächennutzungsplan, aus der Landschaftsplanung, aus der Stadtentwicklungsplanung und weiteren Fachplanungen entwickelt. Sie enthalten die öffentlichen Standorte (auch soweit sie in Planung sind), weil im FNP Standorte unter 3 ha grundsätzlich nicht nachgewiesen werden.

Die Bereichsentwicklungspläne sind behördenintern verbindlich. Sie unterliegen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und werden in der Regel auch öffentlich erörtert. Bei der Erarbeitung von B-Plänen und Landschaftsplänen sind sie Grundlagen für die Verwaltungsentscheidungen.

Für die Bereichsentwicklungsplanung sind die Bezirke zuständig.


Quelle: Berliner Kommunalpolitisches Lexikon, Stand: 2016