Berlinpass und Berlinpass BuT

Aus SGK Berlin

Den „berlinpass“ bekommen auf Antrag alle Personen, die in Berlin ihren Hauptwohnsitz haben und folgende Leistungen erhalten:

  • Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld („Hartz IV“) nach dem SGB II
  • Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft eines Leistungsempfängers (Familienangehörige).

Der Antrag wird grundsätzlich bei der Stelle gestellt, die bisher schon die Sozialleistungen gewährt hat:

  • Jobcenter für Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hinweis: dort wird auch der berlinpass BuT ausgestellt).
  • Wohnungsamt / Wohngeldstelle für Bezieher von Wohngeld und Kinderzuschlag (Hinweis: Nach Vorlage des Feststellungsbescheides vom Wohnungsamt, kann der berlinpass BuT beim Bürgeramt beantragt werden).
  • Sozialämter für Empfänger von Sozialhilfe oder Sozialgeld.

Wer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von der Zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber (ZLA) erhält, bekommt auch den berlinpass in der ZLA.

Der berlinpass BuT, der für die berechtigten Kinder ausgestellt wird, dient als Nachweis für den Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket z.B. um die Leistungen Mittagessen und Tagesausflüge in Kitas und Schulen sowie Lernförderung direkt zu erhalten. Nach Vorlage des Feststellungsbescheides kann der berlinpass BuT beim Bürgeramt beantragt werden.

Das Berlin/Ticket S besteht aus dem „berlinpass” mit Lichtbild und Gültigkeitsbefristung und dem Wertabschnitt für den jeweiligen Gültigkeitsmonat. Nur beides zusammen gilt als Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin.


Quelle: Berliner Kommunalpolitisches Lexikon, Stand: 2016