Betreuungsbehörde

Aus SGK Berlin

Das Betreuungsbehördengesetz war Bestandteil des am 1. Januar 1992 in Kraft getretenen Betreuungsgesetzes, im Rahmen dessen die Vormundschaft (für Volljährige) und Gebrechlichkeitspflegschaft durch die Betreuung ersetzt wurden. Die Aufgaben der Betreuungsbehörde umfassen im Wesentlichen:

  • Aufgaben im Vorfeld von Betreuungen (Beratung und Unterstützung von Betreuern; Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung von Betreuern)
  • Vormundschaftsgerichtshilfe (Sachverhaltsermittlung für das Gericht, Benennung von Betreuern gegenüber dem Gericht, Beschwerderechte gegen Gerichtsentscheidungen, Vorführungsaufgaben)
  • Beglaubigung von Unterschriften und Handzeichen unter Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen
  • Führung von Betreuungen und auch Verfahrenspflegschaften durch Mitarbeiter der Betreuungsbehörde

Die Betreuungsbehörde ist einheitlich beim Amt für Soziales angesiedelt.

siehe auch: Ämterstruktur in den Bezirken


Quelle: Berliner Kommunalpolitisches Lexikon, Stand: 2016