Bundesfreiwilligendienst

Aus SGK Berlin

Der Bundesfreiwilligendienst (kurz: BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit eingeführt worden. Der Bundesfreiwilligendienst wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Er soll die bestehenden Freiwilligendienste Freiwilliges Soziales Jahr und Freiwilliges Ökologisches Jahr ergänzen und das bürgerschaftliche Engagement fördern. Ziel ist es unter anderem auch, das Konzept des Freiwilligendienstes auf eine breitere gesellschaftliche Basis zu stellen, da der Bundesfreiwilligendienst nach oben auch für Erwachsene über 27 Jahre offen ist.

Die Freiwilligen sollen ein angemessenes Taschengeld erhalten und können zusätzlich Verpflegung, Unterkunft und Kleidung erhalten bzw. den entsprechenden Gegenwert ausbezahlt bekommen. Da der BFD als freiwilliges Engagement ein unentgeltlicher Dienst ist, stellen die Leistungen eine Aufwandsentschädigung dar und keinen Lohn. Die Einsatzstellen entscheideen, wie hoch das Taschengeld ausfällt. Die Höchstgrenze liegt bei 372 Euro (2015).


Quelle: Berliner Kommunalpolitisches Lexikon, Stand: 2016