Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Aus SGK Berlin

Gehörlose Menschen haben das Recht, im Verwaltungsverfahren und bei der Ausführung von Sozialleistungen durch Hinzuziehung von Gebärdensprachdolmetschern in deutscher Gebärdensprache zu kommunizieren. Die Dolmetscherkosten müssen dabei von der jeweiligen Behörde bzw. dem Sozialleistungsträger übernommen werden. In Berlin haben taube Schülerinnen und Schüler das Recht, an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Hören, in deutscher Gebärdensprache bzw. mittels lautsprachbegleitenden Gebärden unterrichtet zu werden. Des Weiteren haben gehörlose Eltern von hörenden Kindern in der Kommunikation mit der Schule das Recht auf Bereitstellung von Gebärdensprachdolmetschern oder -dolmetscherinnen, z. B. bei der Teilnahme an Elternabenden.


Quelle: Berliner Kommunalpolitisches Lexikon, Stand: 2016